Eine kurze Zusammenfassung in vereinfachter Sprache findest du unten.
Auch im Februar brachte uns die Workshopreihe im Wintertreff im Bürgerhaus Prohlis wieder regelmäßig zusammen. In der ersten Woche stellten wir gemeinsam Samenkarten her. Dafür wurden zunächst altes Papier und Eierkartons in Wasser eingeweicht und anschließend zu einem feinen Papierbrei püriert. Aus dieser Masse formten wir kleine Kärtchen, in die wir Blumensamen einarbeiteten. Danach wurden die Karten gepresst und zum Trocknen ausgelegt. Eine schöne Geschenkidee, die einfach zu Hause nachgemacht werden kann und später an Lieblingsorten oder auf dem Balkon bunte Blumen wachsen lässt.
In der zweiten Ferienwoche trafen wir uns, um gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Pflanzschilder für die kommende Gartensaison und die nächste Aussaat herzustellen. Zerbrochene Tontöpfe oder Schieferplatten wurden mit Lackstiften bunt beschriftet, während einige einen Brennkolben nutzten, um die Namen verschiedener Pflanzen in zurechtgeschnitzte Holzstöcke einzubrennen. Mit viel Begeisterung und Hingabe entstanden zahlreiche kreative und liebevoll gestaltete Pflanzschilder, die im Frühjahr unsere Pflanzen in den Einzel- und Gemeinschaftsbeeten markieren werden.



Beim vorerst letzten Nachbarschaftstreff im Bürgerhaus Prohlis vor dem Start der Gartensaison am 3. März sichteten und verteilten wir gemeinsam Saatgut – mit dem Ziel, die Vorzucht von Paprika, Chili, Auberginen und weiteren Pflanzen mit langer Kultivierungsdauer gut zu planen und rechtzeitig zu koordinieren. So hoffen wir, nach den letzten Frösten im Mai, viele kräftige Jungpflanzen in unseren Garten einsetzen zu können. Ein weiteres Thema dieses Wintertreffs war die Stecklingsvermehrung verschiedener Beerensträucher, darunter Kiwi, Johannisbeeren, Aronia und Blaubeeren, aber auch Kräuter wie Rosmarin. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie einfach sich viele Pflanzen vermehren lassen – und wie viel Freude das gemeinsame Ausprobieren macht.



Darüber hinaus investierte die Koordinatorin des Projekts in diesen Wochen viel Zeit in das Fortbestehen und die Sicherung des Gemeinschaftsgartens. Dazu gehörten konzeptionelle Arbeiten, Trägergespräche mit dem Fördermittelgeber, der Austausch mit der Geschäftsstelle und unserer Fachberatung sowie die sorgfältige Erstellung und Einreichung der Jahresabschlussberichte des vergangenen Jahres. All diese Arbeiten sind essenziell, finden meist unbemerkt im Hintergrund statt, erfordern viel Zeit, Energie und Engagement – und ohne sie könnte ein so tolles Projekt nicht existieren.
So verabschieden wir uns voller Vorfreude auf die kommende Woche und die neue Gartensaison – mit vielen spannenden Begegnungen und Veranstaltungen.
Zusammenfassung:
Im Februar trafen wir uns wieder regelmäßig im Bürgerhaus Prohlis. In der ersten Woche bastelten wir aus Altpapier und Blumensamen kleine Samenkarten. Legt man sie in die Erde – im Garten, an einem Lieblingsplatz oder auf dem Balkon – können daraus später Blumen wachsen.
In der zweiten Ferienwoche machten wir Pflanzschilder aus alten Tontopfscherben, Schieferplatten oder Holz für unsere Beete im Gemeinschaftsgarten. Außerdem sortierten und verteilten wir Saatgut, um Pflanzen wie Paprika oder Auberginen vorzuziehen. Wir vermehrten auch Stecklinge von Beerensträuchern und Kräutern.
Die Projektkoordinatorin kümmerte sich zusätzlich um die Planung, Organisation und Förderung des Gemeinschaftsgartens, damit alles weiterhin gut funktioniert.
