Der Mai begann mit einem typischen Frühjahrswechselspiel: Nach den ersten warmen und sonnigen Tagen, die den Garten schnell zum Leben erweckten, folgten immer wieder kühlere Phasen mit frischen Nächten und Regenschauern.
An unseren regelmäßigen Öffnungstagen war der Garten gut besucht und lebendig. Unsere Mitglieder und Familien kamen zusammen, um gemeinsam zu gärtnern, sich auszutauschen oder einfach bei einer Tasse Kaffee oder Tee die Zeit im Grünen zu genießen. Es gab stets etwas zu tun – sei es im Beet oder bei kleineren Reparaturen – und viele nutzten die Gelegenheit, sich praktisch einzubringen und interessiert Neues rund um das Thema Garten zu lernen.
Beim Familiennachmittag in der ersten Maiwoche wurde Tischtennis gespielt, es gab Kartenspiele und weitere kleine Aktivitäten im Freien. Es entstand ein entspannter Nachmittag, bei dem die Kinder gemeinsam spielten und den Garten für kleine Entdeckungen nutzten, während die Erwachsenen miteinander ins Gespräch kamen.
Am 9. Mai fand in Kooperation mit dem Tauschnetz Elbtal der Pflanzentauschtag mit Mitbringbrunch im Gemeinschaftsgarten statt. Neben dem Tausch von Pflanzen wurden auch kleine Workshops zum nachhaltigen Gärtnern angeboten. Interessierte konnten lernen, wie sich ein Bokashi-Eimer bauen lässt, um Küchenabfälle in wertvollen Pflanzendünger umzuwandeln. Außerdem gab es eine Einführung in das Anlegen eines Schichtkomposts beziehungsweise einer Heißrotte. Bei bestem Wetter entwickelte sich der Tag zu einer gelungenen Mischung aus Pflanzentausch, Wissensvermittlung und persönlichem Austausch.
Im Rahmen unseres ESF-Plus-Nachbarschaftstreffs fanden auch im Mai wieder die Mitmach- und Lernangebote „Schritt für Schritt durchs Gartenjahr“ statt. Die geplante Workshopveranstaltung aus der Reihe zum Haltbarmachen von Lebensmitteln musste aufgrund der ungünstigen Wetterlage leider ausfallen. Dennoch boten die regelmäßigen Nachbarschaftstreffs weiterhin Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Lernen.
An einem dieser Termine besuchte erneut eine Frauengruppe von BASE – Arbeit und Leben (https://www.arbeitundleben.eu/projekte/detail/base-dresden-ii-1177/) den Gemeinschaftsgarten. Die zwölf Teilnehmerinnen nutzten die Gelegenheit, den Garten kennenzulernen und selbst aktiv mitzuarbeiten. Gemeinsam mit unseren Ehrenamtlichen pflanzten sie Tomaten, bereiteten ein größeres Beet vor, steckten Bohnen und errichteten einfache Rankhilfen. Die Stimmung war sehr lebendig und es wurde viel gelacht.
Am 20. Mai fand das erste Nachbarschaftscafé mit anschließendem Nachbarschaftskino in diesem Jahr statt. Im Café möchten wir in diesem Jahr verstärkt gesündere Alternativen zu klassischen Kuchen anbieten. Diesmal gab es frische Smoothies sowie Vollkorn- und Dinkelwaffeln mit Apfelmus oder Früchtequark aus frischen Beeren. Dazu wurden Kaffee ausgeschenkt und verschiedene Spiele angeboten. Ebenfalls zu Gast war die KulturLoge Dresden (https://kulturloge-dresden.de/), die ihre Arbeit vorstellte. Der Verein ermöglicht Menschen mit geringem Einkommen den kostenfreien Besuch von Kultur- und Sportveranstaltungen und setzt sich für kulturelle Teilhabe in Dresden ein.
Beim anschließenden Nachbarschaftskino mit Dialogformat wurde der Film „Gegen den Strom“ gezeigt – eine warmherzige Tragikomödie über eine engagierte Chorleiterin, die zwischen persönlichem Glück und gesellschaftlichem Engagement ihren eigenen Weg sucht. Im Anschluss an die Vorführung sprachen wir mit den Besucherinnen und Besuchern darüber, wie der Film erlebt wurde, welche Themen besonders berührt haben und welche Gedanken die Geschichte ausgelöst hat.
Auch unser beliebter Pizzanachmittag feierte im Mai seinen Saisonauftakt. Im Rahmen unseres Schwerpunkts auf einer bewussteren Ernährung wurden gesündere Pizzaalternativen angeboten: Ein Vollkornteig als Basis, reichlich frisches Gemüse, ein sparsamer Einsatz von Käse sowie eine vegane Variante luden zum Ausprobieren ein. Bei italienischer Musik und guter Stimmung belegten auch die Kinder ihre Pizzen mit viel Freude selbst und probierten neugierig verschiedene Zutaten aus.
Insgesamt zeigte sich der Mai erneut als ein Monat voller Begegnungen, gemeinsamer Aktivitäten und Engagements. Wir freuen uns auf die kommenden Wochen sowie auf viele weitere Projekte und Veranstaltungen im Gemeinschaftsgarten Prohlis.
Eine kurze Zusammenfassungin vereinfachter Sprache findest du unten.
Während der Regen weiterhin auf sich warten ließ, sorgten die ersten warmen Frühlingstage im April wieder für mehr Begegnung und Aktivität im Garten. Unsere Mitglieder und ab und an auch neue neugierige Menschen aus der Nachbarschaft nutzten diese Tage im Projekt, um gemeinsam aktiv zu werden oder einfach in Ruhe einen Tee oder Kaffee zu trinken und miteinander zu plaudern.
An drei Tagen in der Woche war der Garten wieder offen für interessierte Menschen aus der Nachbarschaft. Besucherinnen und Besucher konnten spontan vorbeikommen, bei den anstehenden Gartenarbeiten mithelfen, an unseren offenen Angeboten teilnehmen oder sich für unser geschlossenes Workshopangebot anmelden. Diese Möglichkeiten wurden auch in diesem Monat wieder sehr gut angenommen und so wurde der Garten erneut von vielen Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Hintergründe als Ort der Begegnung genutzt.
Im Rahmen unseres ESF Plus Nachbarschaftstreffs wurde auch im April das offene Angebot „Schritt für Schritt durchs Gartenjahr“ fortgeführt. Ziel der Reihe ist es weiterhin, grundlegende Kenntnisse rund ums Gärtnern in kleinen und leicht verständlichen Themeneinheiten zu vermitteln und gemeinsam praktisch umzusetzen. Im April beschäftigten wir uns dabei mit Beetumrandungen aus Naturmaterialien, Beetplanung und Direktaussaat, Pflanzen vorziehen und Pikieren sowie schließlich mit dem gemeinsamen Vorbereiten der Beete und dem Stecken der Kartoffeln.
Beim Familiennachmittag Mitte April lag der Fokus nicht beim Gärtnern, sondern vielmehr beim gemeinsamen Spielen. Es wurden Kartenspiele gespielt, Tischtennis und Boule ausprobiert und der Garten für ein entspanntes und spaßiges Miteinander genutzt, was besonders bei den Kindern unserer Mitglieder sehr gut ankam.
Im Rahmen einer kleinen Angebotsreihe hatten wir außerdem unsere erste von insgesamt drei Mitmachaktionen im Wohninnenhof der Vettschauer Straße. Dort bauten wir gemeinsam mit interessierten Kindern und Jugendlichen aus der Nachbarschaft Nisthilfen für Insekten und kamen dabei auch mit den Eltern über Bedarfe und die Wohnsituation vor Ort ins Gespräch. Die Nisthilfen, bestehend aus verschiedenen kleinen Elementen, sollen am Ende dauerhaft im Innenhof installiert werden und für alle Bewohnerinnen und Bewohner zum Beobachten und Lernen zugänglich bleiben. Die Aktion wurde an diesem Nachmittag außergewöhnlich gut angenommen. Das Interesse am gemeinsamen Werkeln und Gestalten war so groß, dass wir gar nicht alle Interessierten in die Aktivität einbinden konnten.
Eine weitere gelungene Aktion in diesem Monat war unsere Workshopreihe zum Thema Haltbarmachen am 23. April. Unter dem Motto „Kräutersalz und Pesto selbst herstellen“ gab es zunächst eine kleine Führung durch den Garten, die von einer unserer Ehrenamtlichen durchgeführt wurde. Dabei konnten die Besucherinnen verschiedene Wild- und Küchenkräuter kennenlernen, riechen und probieren. Anschließend wurde gemeinsam frisches Bärlauchpesto sowie weitere Wildkräuterpestos hergestellt. An einer weiteren Station konnten außerdem Kräutersalz und Kräuterbutter selbst gemacht werden. Zum Abschluss wurde natürlich alles gemeinsam mit frischem Brot verkostet – lecker.
An diesem Tag hatten wir außerdem Besuch einer Frauengruppe von BASE – Arbeit und Leben, die mit zehn Frauen unser Angebot nutzte und dabei auch den Gemeinschaftsgarten kennenlernen konnte. BASE – Arbeit und Leben unterstützt im Rahmen der Projekte „BASE Dresden II“ und „BASE Leipzig II“ insbesondere Frauen mit Migrationserfahrung dabei, Zugänge zum Arbeitsmarkt zu verbessern, persönliche Stärken zu entdecken und migrationsbedingte Hürden Schritt für Schritt abzubauen. Mehr Informationen zu BASE – Arbeit und Leben: BASE – Arbeit und Leben Sachsen
Regelmäßig fand außerdem dienstags weiterhin das Sprachkursangebot im Bürgerhaus Prohlis statt. Und zum Monatsende fand außerdem wieder unser Gruppentreffen statt, bei dem aktuelle Themen, kommende Aktionen und gemeinsame Ideen für die nächsten Monate besprochen wurden.
Wir freuen uns auf die kommenden Monate und auf eine weiterhin lebendige Gartensaison gemeinsam mit den Menschen aus dem Stadtteil.
Zusammenfassung:
Im April wurde es im Gemeinschaftsgarten Prohlis durch die ersten warmen Frühlingstage wieder lebendiger. Viele Menschen aus der Nachbarschaft nutzten die Tage, um gemeinsam zu gärtnern, sich auszutauschen oder einfach Zeit miteinander zu verbringen.
Im Rahmen verschiedener Angebote lernten die Teilnehmenden einfache Grundlagen rund ums Gärtnern, zum Beispiel Beetplanung, Pflanzen vorziehen und Kartoffeln setzen. Beim Familiennachmittag standen Spiel und gemeinsames Miteinander im Mittelpunkt.
Außerdem bauten wir mit Kinder und Jugendliche bei einer Mitmachaktion im Innenhof der Vettschauer Straße Nisthilfen für Insekten. Großen Zuspruch gab es auch beim Kräuter-Workshop, bei dem gemeinsam Pesto, Kräutersalz und Kräuterbutter hergestellt wurden.
Zusätzlich fanden weiterhin Sprachkurse und unser Gruppentreffen statt. Insgesamt war der April ein aktiver und gemeinschaftlicher Monat im Garten.
Eine kurze Zusammenfassungin vereinfachter Sprache findest du unten.
Am 03.03. starteten wir wieder mit einem gemütlichen Lagerfeuer und Mitbringbuffet in die Gartensaison. Für unsere Mitglieder war das der Auftakt zur Gartensaison und auch interessierte Menschen aus dem Stadtteil waren willkommen, um uns kennenzulernen. Inzwischen ist auch der Familiennachmittag mit dem Bau von Nistkästen zu einer kleinen Tradition im März geworden. Diese Aktion bieten wir gleich zu Beginn des Gartenjahres an, damit unsere heimischen Vögel noch rechtzeitig neue Brutmöglichkeiten erhalten. Die gebauten Exemplare werden im Gemeinschaftsgarten aufgehängt oder konnten mit nach Hause genommen werden, um sie dort beispielsweise auf dem Balkon anzubringen.
Auch wenn das Wetter in diesem Monat noch nicht ganz so einladend war, nutzten einige Mitglieder bereits vom ersten Tag an wieder die Gartenzeiten, um endlich wieder aktiv sein zu können, sich zu treffen und auszutauschen. Zusammen mit den zahlreichen Veranstaltungen in diesem Monat war der Garten immer gut besucht.
Neu in diesem Jahr ist die Workshopreihe „Schritt für Schritt durchs Gartenjahr“. In dieser werden Teilnehmende gemeinsam mit uns in kleinen, überschaubaren Themenbausteinen an wichtige Grundlagen des Gärtnerns herangeführt. Ziel ist es, Schritt für Schritt die wichtigsten Kenntnisse rund um den Garten zu vermitteln und zu verinnerlichen. Im März standen an vier Nachmittagen die Themen Obstbaumschnitt, Vorkulturen und Vorzucht von Pflanzen sowie Boden und Kompost im Mittelpunkt.
Am 11. März lud das Quartiersmanagement Prohlis zu einer Akteursrunde im Bürgerhaus Prohlis ein, an der wir teilnahmen: Es wurden die Arbeit des Quartiersmanagements sowie weitere Anknüpfungspunkte und Vorhaben im Quartier vorgestellt, u.a. vom Institut für ökologische Raumentwicklung, vom Amt für Gesundheit und Prävention mit dem Projekt „Gesundheit im Quartier“ und von der Servicestelle „Quartiersentwicklung und Gemeinwesenarbeit Sachsen“.
An einer weitere Vernetzungs- und Austauschveranstaltung beteiligten wir uns am 23. März: Zu Gast waren Vertreter*innen der Uni Duisburg-Essen und Stadtteilakteurinnen und -akteure aus den Quartieren. Wir konnten mit unserem Projekt, dem Gemeinschaftsgarten Prohlis, in den World Cafés wertvolle Impulse geben und Austausch in den Themenfeldern Kontakt und Zugang zu communities, Umbrüche vs. Verstetigungen in der Projektarbeit, Partizipation, Formate und Netzwerkarbeit anregen.
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus boten wir am 19. März, wie bereits im vergangenen Jahr, einen Tag der offenen Tür an und die Möglichkeit, am Lagerfeuer zusammenzukommen, miteinander ins Gespräch zu kommen und einen Raum für tolerante und respektvolle Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller Hintergründe zu schaffen.
Eine weitere besondere Aktion im Rahmen dieser Woche war das Interkulturelle Fußballturnier am 21. März. Gemeinsam mit vielen engagierten Menschen aus dem Netzwerk „Prohlis ist bunt“ wurde das Turnier unter der Koordination und mit besonderem Engagement des Jugendhauses Lila organisiert und durchgeführt. Insgesamt 10 Mannschaften traten gegeneinander an und lieferten sich an diesem Tag spannende und niveauvolle Spiele. Die Begegnungen waren emotional und temperamentvoll, gleichzeitig aber stets fair und freundschaftlich – ganz im Sinne des Mottos der Veranstaltung und eines respektvollen Miteinanders. Deshalb ging auch in diesem Jahr der größte der vier Pokale und wichtigste Preis nicht an den Erstplatzierten, sondern an die Mannschaft, die während des Turniers besonders fair und respektvoll gespielt hat. Wir freuen uns bereits jetzt auf das kommende Jahr – denn 2027 feiert das interkulturelle Fußballturnier sein zehnjähriges Jubiläum.
Eine weitere gelungene Aktion in diesem Monat war der Aktionstag „Sauberes Prohlis“ am 27. März, organisiert vom Gemeinschaftsgarten Prohlis und dem Stadtteilverein PRO Prohlis e. V. Unterstützt wurde die Aktion vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft (ASA), das mit einem Bildungsstand und einer Mitmachaktion zum Thema Mülltrennung die Besucherinnen und Besucher informierte. Dieser Tag war ein voller Erfolg mit einer großen Beteiligung und starkem Interesse aus dem Stadtteil. Besonders gefreut haben wir uns über die Unterstützung der Schulklassen der 121. Oberschule und der 122. Grundschule, die mit viel Energie und Motivation dabei waren. Auch die Kolleginnen aus der VSP e. V. der Kita „Spatzennest“ waren wieder mit fleißigen kleinen Helfer*innen vertreten, was wir sehr schätzen. Darüber hinaus beteiligten sich zahlreiche weitere engagierte Einzelpersonen aus der Nachbarschaft. Gemeinsam wurde jede Menge Müll von Straßen, Wegen und aus vielen versteckten Ecken gesammelt. Die Aktion hat einmal mehr gezeigt, wie viel gemeinsam erreicht werden kann, wenn Menschen aus dem Stadtteil zusammen anpacken.
Nach einem so ereignisreichen Monat blicken wir voller Vorfreude auf den April im Gemeinschaftsgarten Prohlis. Der Garten bleibt weiterhin ein offener Ort für alle Menschen aus der Nachbarschaft – zum Gärtnern, Lernen, Austauschen und gemeinsamen Gestalten.
Zusammenfassung:
Am 3. März startete die Gartensaison 2026 mit einem gemütlichen Lagerfeuer und einem Mitbringbuffet. Mitglieder und interessierte Menschen aus dem Stadtteil konnten sich treffen und kennenlernen. Auch der Familiennachmittag mit dem Bau von Nistkästen fand wieder statt. Die Nistkästen wurden im Garten aufgehängt oder konnten mit nach Hause genommen werden.
Auch wenn das Wetter noch kühl war, wurde der Garten schon gut genutzt. Viele kamen, um zu gärtnern, sich auszutauschen und Zeit miteinander zu verbringen. Neu in diesem Jahr ist eine Workshopreihe, bei der die Teilnehmenden Schritt für Schritt wichtige Grundlagen des Gärtnerns lernen, zum Beispiel zum Schneiden von Obstbäumen oder zum Thema Boden und Kompost.
Im März nahmen wir außerdem an verschiedenen Treffen im Stadtteil teil, um uns zu vernetzen und unser Projekt vorzustellen. Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus gab es einen Tag der offenen Tür mit Lagerfeuer, um Begegnung und Austausch zu fördern.
Ein besonderes Ereignis war das interkulturelle Fußballturnier mit 10 Teams. Es gab spannende Spiele, aber im Mittelpunkt standen Fairness und Respekt.
Beim Aktionstag „Sauberes Prohlis“ haben viele Menschen gemeinsam Müll gesammelt. Schulen, Kitas und viele Helfer*innen aus der Nachbarschaft waren dabei. Die Aktion war ein großer Erfolg und hat gezeigt, was gemeinsam möglich ist.
Nach diesem ereignisreichen Monat freuen wir uns auf den April. Der Garten bleibt ein offener Ort für alle, die mitmachen, lernen oder sich austauschen möchten.
Eine kurze Zusammenfassungin vereinfachter Sprache findest du unten.
Auch im Februar brachte uns die Workshopreihe im Wintertreff im Bürgerhaus Prohlis wieder regelmäßig zusammen. In der ersten Woche stellten wir gemeinsam Samenkarten her. Dafür wurden zunächst altes Papier und Eierkartons in Wasser eingeweicht und anschließend zu einem feinen Papierbrei püriert. Aus dieser Masse formten wir kleine Kärtchen, in die wir Blumensamen einarbeiteten. Danach wurden die Karten gepresst und zum Trocknen ausgelegt. Eine schöne Geschenkidee, die einfach zu Hause nachgemacht werden kann und später an Lieblingsorten oder auf dem Balkon bunte Blumen wachsen lässt.
In der zweiten Ferienwoche trafen wir uns, um gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Pflanzschilder für die kommende Gartensaison und die nächste Aussaat herzustellen. Zerbrochene Tontöpfe oder Schieferplatten wurden mit Lackstiften bunt beschriftet, während einige einen Brennkolben nutzten, um die Namen verschiedener Pflanzen in zurechtgeschnitzte Holzstöcke einzubrennen. Mit viel Begeisterung und Hingabe entstanden zahlreiche kreative und liebevoll gestaltete Pflanzschilder, die im Frühjahr unsere Pflanzen in den Einzel- und Gemeinschaftsbeeten markieren werden.
Beim vorerst letzten Nachbarschaftstreff im Bürgerhaus Prohlis vor dem Start der Gartensaison am 3. März sichteten und verteilten wir gemeinsam Saatgut – mit dem Ziel, die Vorzucht von Paprika, Chili, Auberginen und weiteren Pflanzen mit langer Kultivierungsdauer gut zu planen und rechtzeitig zu koordinieren. So hoffen wir, nach den letzten Frösten im Mai, viele kräftige Jungpflanzen in unseren Garten einsetzen zu können. Ein weiteres Thema dieses Wintertreffs war die Stecklingsvermehrung verschiedener Beerensträucher, darunter Kiwi, Johannisbeeren, Aronia und Blaubeeren, aber auch Kräuter wie Rosmarin. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie einfach sich viele Pflanzen vermehren lassen – und wie viel Freude das gemeinsame Ausprobieren macht.
Darüber hinaus investierte die Koordinatorin des Projekts in diesen Wochen viel Zeit in das Fortbestehen und die Sicherung des Gemeinschaftsgartens. Dazu gehörten konzeptionelle Arbeiten, Trägergespräche mit dem Fördermittelgeber, der Austausch mit der Geschäftsstelle und unserer Fachberatung sowie die sorgfältige Erstellung und Einreichung der Jahresabschlussberichte des vergangenen Jahres. All diese Arbeiten sind essenziell, finden meist unbemerkt im Hintergrund statt, erfordern viel Zeit, Energie und Engagement – und ohne sie könnte ein so tolles Projekt nicht existieren.
So verabschieden wir uns voller Vorfreude auf die kommende Woche und die neue Gartensaison – mit vielen spannenden Begegnungen und Veranstaltungen.
Zusammenfassung:
Im Februar trafen wir uns wieder regelmäßig im Bürgerhaus Prohlis. In der ersten Woche bastelten wir aus Altpapier und Blumensamen kleine Samenkarten. Legt man sie in die Erde – im Garten, an einem Lieblingsplatz oder auf dem Balkon – können daraus später Blumen wachsen.
In der zweiten Ferienwoche machten wir Pflanzschilder aus alten Tontopfscherben, Schieferplatten oder Holz für unsere Beete im Gemeinschaftsgarten. Außerdem sortierten und verteilten wir Saatgut, um Pflanzen wie Paprika oder Auberginen vorzuziehen. Wir vermehrten auch Stecklinge von Beerensträuchern und Kräutern.
Die Projektkoordinatorin kümmerte sich zusätzlich um die Planung, Organisation und Förderung des Gemeinschaftsgartens, damit alles weiterhin gut funktioniert.
Eine kurze Zusammenfassung in vereinfachter Sprache findest du unten.
Auch im kalten Januar waren wir vom Gemeinschaftsgarten aktiv: Unsere Workshopreihe im Nachbarschaftstreff im Bürgerhaus Prohlis brachte uns einmal wöchentlich zusammen – zum Austauschen, Werkeln und gemeinsamen Genießen.
Den Auftakt machten wir am 6. Januar mit einem gesunden Start ins neue Jahr. Aus frischen Zutaten stellten wir Ingwer-Kurkuma-Shots her und wärmten uns mit aromatischem Ingwertee. Ein wohltuender Beginn, der das Immunsystem stärkte und zugleich Anlass bot, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.
In der darauffolgenden Woche wurde es kreativ: Trotz eisiger Temperaturen und vereister Fußwege, die den Weg zum Bürgerhaus erschwerten, trafen wir uns, um Futterhäuschen aus recycelten Materialien zu basteln und Meisenknödel herzustellen. Die Futterknödel wurden anschließend im Gemeinschaftsgarten Prohlis aufgehängt – als zusätzliche Futterquelle für unsere Wintervögel bei frostigem Wetter.
Am 20. Januar wurde gemeinsam gekocht: Unter der Anleitung eines afghanischen Gartenmitglieds bereiteten wir an diesem Workshoptag ein traditionelles afghanisches Gericht zu. In den Kochpausen wurde Karten gespielt, gelacht und sich ausgetauscht. Die gemeinsame Zubereitung und das anschließende Essen machten diesen Nachmittag zu einer sehr angenehmen und leckeren Begegnung.
Beim letzten Workshop im Januar widmeten wir uns dem Thema Resteverwertung. Aus Gemüseresten stellten wir unsere eigene Brühe her, und aus altem Brot, das wir dankenswerterweise von der Vortagsbäckerei & Kulturcafé „Tag2wo“ (Instagram: https://www.instagram.com/tag2wo/) gespendet bekommen hatten, bereiteten wir Knödel zu. Am Ende stand ein deftiger Gemüseeintopf mit Knödeln auf dem Tisch, der allen Teilnehmenden hervorragend schmeckte und zeigte, wie kreativ, einfach und nachhaltig Kochen sein kann.
Im Februar wird die Wintertreff-Reihe mit weiteren Angeboten fortgeführt.
Zusammenfassung: Im Januar fand im Bürgerhaus Prohlis jede Woche ein Treffen des Gemeinschaftsgartens statt. Dabei bereiteten wir gesunde Getränke zu, bastelten und kochten gemeinsam. Unter anderem stellten wir Ingwer-Shots her, bauten Futterhäuschen für Vögel und bereiteten ein afghanisches Essen zu. Zum Abschluss im Januar kochten wir gemeinsam einen Gemüseeintopf mit Knödeln. Die Veranstaltungen werden im Februar fortgesetzt.
Ein weiteres ereignisreiches Jahr liegt hinter uns – lest hier von unserem Jahresrückblick über unser Projektjahr 2025:
In den Monaten Januar und Februar trafen wir uns regelmäßig zu Gruppentreffen im Bürgerhaus Prohlis. Dabei reflektierten wir gemeinsam mit den Gartenmitgliedern das vergangene Jahr, überarbeiteten die Gartenordnung und entwickelten neue Ideen für die kommende Saison. Zudem sichteten wir das Saatgut und verteilten es an die Mitglieder und neue Interessierte, sodass sich alle an der Voranzucht für die neue Gartensaison beteiligen und wir eine Vielzahl junger Pflanzen heranziehen konnten.
Parallel dazu waren wir hauptamtlichen Mitarbeitenden in verschiedene Planungs- und Netzwerktreffen im Stadtteil eingebunden und kümmerten uns um die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Verwaltung des Projekts. Ein besonderer Moment war der Besuch der Evangelischen Hochschule an einem Gruppentreffen, die unseren Gemeinschaftsgarten im Rahmen eines Interviews als Beispiel für gelebtes Commoning vorstellte. Commoning bezeichnet die gemeinschaftliche Nutzung und Pflege von Ressourcen wie Land, Wasser oder Wissen, ohne dass diese jemandem allein gehören oder kommerziell verwertet werden.
Am 4. März startete dann endlich wieder offiziell die neue Gartensaison. Der Wiederbeginn nach der Winterpause bereitete den Gärtnerinnen und Gärtnern große Freude und bot viel Raum für Austausch sowie erste gemeinsame Aktivitäten im Garten. Während der Bauwerkstatt in der ersten Woche entstanden neue Frühbeetaufsätze. Außerdem fanden ein Vorzieh-Workshop und ein Familiennachmittag statt, und viele neue interessierte Menschen aus dem Stadtteil nutzten die offenen Gartenzeiten, um das Projekt kennenzulernen. Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus beteiligte sich der Gemeinschaftsgarten mit einem Infotag und Lagerfeuer im Garten und am Interkulturellen Fußballturnier, das vom Jugendhaus Lila und dem Netzwerk „Prohlis ist bunt“ organisiert wurde und ein starkes Zeichen für Toleranz, Fairplay und Zusammenhalt setzte.
Gartenarbeiten MärzInfotag und LagerfeuerInterkulturelles Fußballturnier
In den Monaten April und Mai herrschte im Garten eine besonders aktive und lebendige Zeit. Neben den regelmäßig stattfindenden offenen Gartenzeiten gab es zahlreiche Mitmachangebote, darunter Bauaktionen der Familiennachmittag und Kooperationen, wie der Besuch einer Frauengruppe des Projektes BASE von Arbeit und Leben e. V. oder die Betreuung eines Begegnungscafés im Prohliszentrum. Anfang des Monats organisierten wir eine große Stadtteil-Putzaktion, zudem fanden eine Bauwerkstatt für Nistkästen, ein Saisonauftakt mit Mitbringbuffet sowie ein Bike-Check statt. Der zusätzliche Besuch des MDR für ein Interview im Garten trug dazu bei, den Garten als offenen Ort der Begegnung sichtbar zu machen. Durch eine Kooperation mit der Albert-Schweitzer-Schule konnte zudem ein zusätzliches Bewegungs- und Begegnungsangebot für Jugendliche aus dem Jugendhaus Lila, für Gartenmitglieder sowie die Besucherinnen und Besucher des Gemeinschaftsgartens geschaffen werden. Außerdem unterstützen wir die Gründung des neuen Prohliser Stadtteilvereins Pro-Prohlis e. V.
Gartenarbeiten im AprilFrühjahrsputzaktion vorm ProhliszentrumAuftakt der Gartsaison
Im Mai lag zudem ein besonderer Fokus auf einer mehrtägigen Bauaktion zum Bau eines Pizzaofens für den Garten. Dieser soll den Mitgliedern sowie Besucherinnen und Besuchern künftig die Möglichkeit bieten Pizza, Brote und vieles mehr zu backen und gemeinsam zu genießen. Die Umsetzung dieses Herzensprojekts verdanken wir dem Jugendmigrationsdienst der Caritas, der uns für die Bauaktion die nötigen Mittel zur Verfügung stellte, worüber wir sehr dankbar sind. Darüber investierten wir viel Zeit und Energie in die Vorbereitung und Mitgestaltung des Prohliser Tauschmarktes mit Nachbarschaftsbrunch, welchem wir am 25. Mai im Bürgerhaus Prohlis als neues Format ausprobierten.
Besuch von „Arbeit und Leben e. V.“FamiliennachmittagNachbarschaftsbrunch und Tauschmarkt
Bau Pizzaofen
Anfang Juni startete wieder die Sommercafé- und Gartenkino-Saison. Die erste von insgesamt vier geplanten Veranstaltungen organisierten wir in Zusammenarbeit mit dem Verein „Georgier in Dresden e. V.“, der mit einer musikalischen Darbietung der „Odakidz“ einen lebendigen Nachmittag gestaltete. Dazu gab es georgisches Gebäck, Gartenlimonade, Tee und Kaffee. Den Abschluss bildete ein georgischer Filmabend mit „Meine glückliche Familie“. In den Wochen darauf wuchs die Gartengemeinschaft weiter zusammen. Die neuen Mitgliederfamilien bereicherten die Gemeinschaft. Gemeinsam bepflanzten wir die im Herbst errichteten Hochbeete aus dem Vorjahr und saßen öfter bei Tee und Kaffee zusammen, um uns besser kennenzulernen, während wir hin und wieder mit den Kindern Kartenspiele spielten. Besonders spannend waren die Projekttage mit einer 8. Klasse: Die Schüler*innen erfuhren, wie Kooperation gelebt wird, wie Projekte geplant werden, und eigneten sich in Gruppenarbeit Wissen zu Gartenthemen wie Kompostierung und Gartengestaltung an. Außerdem führten sie Interviews für einen Schüler-Podcast und halfen bei der Einweihung des neuen Pizzaofens während des Familiennachmittags.
Sommercafé Projekttage mit SchülerinnenErster Pizzanachmittag
Im Juli freuten wir uns zunehmend über die Ernteerfolge auf den Einzel- und Gemeinschaftsbeeten. Die zweite Sommercafé- und Gartenkino-Veranstaltung wurde dieses Mal kulinarisch von einer Frauengruppe aus dem Irak und Syrien mitorganisiert – die arabischen Süßspeisen sorgten für viele Komplimente und interessierte Gespräche über Rezepte und Zutaten. Das Filmprogramm an diesem Abend wurde von „KINO ÜBER LAND“ zusammengestellt und bot eine Auswahl von Kurzfilmen zu verschiedenen gesellschaftlichen Themen. Vor Beginn wurden einige Besucherinnen und Besucher über ihre Filmvorlieben und zu weiteren Themen interviewt. Eine weitere schöne Aktion war die Durchführung des Prohliser Mittagstischs der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Prohlis im Garten, bei der zahlreiche Gäste mit einem leckeren Mittagsmenü versorgt wurden. Ende Juli fand dann auch wieder der nächste Pizzanachmittag bei uns statt: Die große Menge an Pizzen, die zubereitet wurde, erfreute unsere zahlreichen großen und kleinen Gäste.
Gartenkino mit KINO ÜBER LANDProhliser Mittagstische bei uns im Garten
Im August nutzten unsere Mitgliederfamilien, besonders während der Ferienzeiten, den Garten intensiv für gemeinsame Besuche, Spiele im Schatten, gemeinsames Gärtnern und um im Kontakt mit der Gartengemeinschaft zu sein. Außerdem nutzte die Kulturloge Dresden unseren Garten um mit einer Feier ihren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen zu danken. Im August fand auch das dritte Sommercafé mit Gartenkino in diesem Jahr statt und wurde diesmal von unseren venezolanischen Mitgliedern mitgestaltet und sehr dekorativ ausgeschmückt. Der musikalische Beitrag an diesem Nachmittag war eine tolle Bereicherung und bot zusätzlichen Einblick in die venezolanische Kultur, begleitet von kulinarischen Spezialitäten. Am Abend zeigten wir den venezolanischen Film El Salto de los Ángeles.
Mitte August luden wir die AWO-Seniorenbegegnungsstätte aus dem Quartier zu einem Kaffeenachmittag ein. Neben gemeinsamem Kuchenessen organisierten wir eine kleine Kräuter-Mitmachstation um über sensorische Erfahrungen und persönliche Erinnerungen ins Gespräch zu kommen.
Somercafé mit venezolanischer MusikAWO-Seniorenbegegnungsstätte zu Besuch im Garten Ehrenamtsfest im Bürgerhaus
Beim Familiennachmittag konnten die Kinder dieses Mal Stoffbeutel kreativ mit Naturmaterialien und Druckfarbe bedrucken und gestalten. Außerdem gab es regelmäßige Arbeitseinsätze, den Pizzanachmittag und das Gruppentreffen. Erstmals startete im Garten ein Deutschsprachkurs für Mitglieder und Interessierte, der ab diesem Zeitpunkt regelmäßig angeboten wurde. Den Abschluss des Monats bildete das interkulturelle Bürgerfest von „Prohlis ist bunt“, bei dem wir uns erneut mit einem Smoothie-Bike-Stand beteiligten. Weitere Mitmachaktionen, ein Bühnenprogramm und kulinarische Angebote machten das Fest zu einem lebendigen Ereignis im Zeichen von Vielfalt, Toleranz und Gemeinschaft.
fleißige Helfer im Gartenbunte ErnteSmoothiebike beim Bürgerfest
Im September standen Gartenpflege, Ernte und die Vorbereitung auf den Herbst im Vordergrund: es wurde geerntet, Saatgut gesammelt und letzte Pflanzungen durchgeführt. Bei Bau- und Reparaturarbeiten wurde unter anderem ein Dach für unseren Pizzaofen errichtet.
Der Deutschsprachkurs etablierte sich zunehmend als regelmäßiges Angebot. Beim letzten Sommercafé gab es im idyllisch grünen Garten irakische und syrische Spezialitäten zum Genießen und Beisammensein. Das Programm für unser Gartenkino wurde an diesem Abend in Kooperation mit Zukunftsgestalten e. V. kuratiert und zeigte den Film Bigger than Us, der junge Menschen und ihr Engagement für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit porträtierte.
irakische und syrische SpezialitätenGartenkino mit Zukunftsgestalten e. V. 8. Geburtstag von“MUSAIK“
Weitere Höhepunkte im September waren der Pizzanachmittag, das Kartoffelfest mit internationalen Kartoffelkreationen unserer Gartenmitglieder sowie der 8. Geburtstag von Musaik, der mit einer Baum-Pflanzaktion der Kinder gefeiert wurde. Da die Apfelbäume dieses Jahr wieder Früchte trugen, konnte auch unsere Saftpressaktion stattfinden. Dafür kamen dieses Mal Besucher*innen des Nachbarschaftsprojekts 60plus zu uns in den Garten und auf die Streuobstwiese. Kinder, Senior*innen und Mitglieder konnten gemeinsam Äpfel ernten, pressen und Apfelmus einkochen.
In den Herbstferien nutzten die Mitglieder die milden Temperaturen für selbstständige Gartenpflege. Das Ende der 35. Interkulturellen Tage wurde mit Musik, Bastelaktionen und Buffet im Bürgerhaus Prohlis gefeiert, bei dem einige Gartenmitglieder Spezialitäten aus ihrer Heimatküche beitrugen.
PizzanachmittagSaftpressen im GartenHerbstputz Prohlis
Die Gartenarbeit rückte jetzt wieder stärker in den Fokus: Bauaktionen, Aufräumen und die Vorbereitung der Beete für den Winter standen an. Beim letzten Pizzanachmittag des Jahres begrüßten wir Gäste des Projekts „AVA Austausch und Vernetzung im Alter“, einem Angebot für Menschen ab 55 Jahren. Am 24. Oktober fand der gemeinsam mit dem Stadtteilverein PRO-Prohlis e. V. organisierte Herbstputz statt. Zudem waren wir an drei Tagen im Hinterhof der Vetschauer Straße aktiv und kooperierten mit MOBA (der Mobile Arbeit des Ausländerrates) und Fabi (dem Familienbildungszentrum). Diese Nachmittage nutzten wir, um vor Ort Ideen für zukünftige Projekte mit den Anwohner*innen zu sammeln. Den Monatsabschluss bildete das Halloweenfest im Bürgerhaus Prohlis mit Kürbisschnitzen, Schminken, Kinderdisko und Laternenumzug. Den wertvollen Besuch von „TTT – Train the Trainer“ und einer Selbstvertreter*innen-Gruppe im Oktober war für uns außerdem ein wichtiger Schritt für unsere Reflexion hinsichtlich mehr Barrierefreiheit im Garten.
Herbst in ProhlisLaternenbastelnHalloween am Bürgerhaus Prohlis
Der November war zwar ruhiger, aber trotzdem arbeitsintensiv. Bei zwei wöchentlichen Gartenzeiten wurden die letzten Arbeiten vor der Winterruhe erledigt: Beete abgedeckt, Materialien verstaut, Lager aufgeräumt. Besonders der Arbeitseinsatz am 15. November war gut besucht und zeigte eine große Beteiligung der Mitglieder.
Im Dezember verlagerten sich die Arbeiten ins Innere. Team- und Planungstreffen nutzten die Projektmitarbeitenden, um das Gartenjahr auszuwerten, anstehende Veranstaltungen im Dezember zu planen und die Projektplanung für 2026, inklusive der ESF-Plus-Förderung, vorzubereiten.
Prohliser AdventsmarktJahresabschluß am Lagerfeuer„Lichtergarten“
Öffentliche Aktionen im Dezember waren ein Mitmachangebot des Gemeinschaftsgartens auf dem Prohliser Adventsmarkt, bei dem Besucherinnen und Besucher Weihnachtskränze basteln konnten. Der traditionelle Jahresabschluss am Lagerfeuer mit Kesselgulasch für unsere Gartenmitglieder fand ebenfalls wieder in diesen Wochen statt. Erstmals beteiligten wir uns als „Lichtergarten“ am Lebendigen Adventskalender in Prohlis und organisierten zudem im Rahmen der Kurzfilmtage ein Kinoprogramm im Prohliszentrum mit Kurzfilmen sowie Bastelangeboten für Kinder und Familien.
Mit diesen Veranstaltungen endete ein ereignisreiches Gartenjahr, das durch gemeinschaftliches Engagement, interkulturelle Begegnungen, kreative Projekte und nachhaltige Aktivitäten geprägt war – und den Ausblick auf ein spannendes neues Gartenjahr eröffnete.
Im November wurde es allmählich ruhiger in unserem Garten. Wir trafen uns noch zu zwei Gartenzeiten pro Woche, um die letzten Arbeiten vor der Winterruhe zu erledigen. Besonders der Arbeitseinsatz am Samstag, dem 15. November, war noch einmal gut besucht, sodass gemeinsam vieles geschafft werden konnte. Die letzten Beete wurden abgedeckt, Materialien verstaut, das Lager aufgeräumt und der Garten Schritt für Schritt winterfest gemacht. Als Erprobungsphase besuchten wir auch an drei Nachmittagen den Innenhof der Vetschauerstr. und das Nachmittagsangebot der MOBA, um zu erkunden, welche Anknüpfungsmöglichkeiten wir als Gartenprojekt zukünftig an solchen Orten haben. Der letzte Termin davon fand im November statt.
Außerdem gab es ordentlich was zu feiern: Unser Träger, der Verbund Sozialpädagogischer Projekte, feierte am 7. November sein 35-jähriges Bestehen!
Im Dezember verlagerte sich die Arbeit für uns hauptamtliche Mitarbeitende bzw. Koordinator*innen überwiegend in die Innenräume. In verschiedenen Team- und Planungstreffen wurde das vergangene Gartenjahr ausgewertet und der Blick nach vorn gerichtet. Einen besonderen Schwerpunkt bildete dabei die Ausarbeitung der Projektbeschreibung für die ab 2026 geplante Projektförderung über ESF Plus (Europäischer Sozialfonds Plus). So floss in den letzten Wochen des Jahres viel Zeit, Mühe und Herzblut in diese konzeptionelle Arbeit, um eine stabile Grundlage für die zukünftige Weiterentwicklung des Gemeinschaftsgartens zu schaffen und ein Fortbestehen zu sichern.
Neben der Planungsarbeit gab es im Dezember auch mehrere öffentliche Termine und Beteiligungen im Stadtteil. So waren wir mit einem Mitmachangebot auf dem Prohliser Adventsmarkt der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Prohlis vertreten, bei dem wir mit Besucherinnen und Besuchern Adventskränze und -gestecke an unserem Stand bastelten.
Am 16. Dezember fand das jährlich stattfindende traditionelle Lagerfeuer als Abschluss der Gartensaison mit unseren Gartenmitgliedern statt. Bei Kesselgulasch über dem Feuer, weihnachtlichem Gebäck und warmen Getränken bot sich noch einmal Raum für Austausch, Rückblicke und ein besinnliches Beisammensein.
Am darauffolgenden Tag öffneten wir im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders Prohlis den Gemeinschaftsgarten für eine kleine adventliche Begegnung und luden die Prohliserinnen und Prohliser in einen bunt beleuchteten Garten zu weihnachtlicher Musik, Lagerfeuer, Punsch und Plätzchen ein.
Am 19. Dezember fand unsere letzte Veranstaltung des Jahres statt. Im Rahmen des Kurzfilmtags – einem jährlich stattfindenden Aktionstag, an dem in ganz Deutschland kurze Filme in Kinos, Kulturorten und anderen Räumen gezeigt werden organisierten wir den Kurzfilmtag im Vereinsraum des Stadtteilvereins PRO Prohlis e.V. im Prohliszentrum. Gezeigt wurde ein Kurzfilmprogramm, hauptsächlich für junge Besucher*innen, zusätzlich gab es neben den Filmen ein weihnachtliches Bastelangebot, bei dem wir gemeinsam ins Gespräch kommen konnten.
Mit diesen Momenten ging ein ereignisreiches Gartenjahr zu Ende – und machte zugleich Lust auf die kommende Saison.
In den ersten Schulferienwochen waren die Angebote und Aktivitäten im Garten urlaubsbedingt etwas reduziert. An den Schließtagen nutzten die Mitglieder die noch milden Herbsttemperaturen, um den Garten eigenständig zu nutzen, sich kurz zu treffen, Laub zu harken oder Beete auf Vordermann zu bringen.
Am 12. Oktober gingen die 35. Interkulturellen Tage unter dem Motto „Miteinander wachsen“ zu Ende. Die drei vorangegangenen Veranstaltungswochen boten zahlreiche Einblicke in Dresdens interkulturelle Vielfalt – von Konzerten und Theater über Workshops bis hin zu Stadtführungen. Bei Musik, Bastelaktionen, Pizzabacken und verschiedenen interkulturellen Spezialitäten am Buffet fanden die Wochen mit dem Abschlussfest im Bürgerhaus Prohlis einen gelungenen Ausklang. Auch Mitglieder des Gemeinschaftsgartens beteiligten sich mit afghanischen Spezialitäten oder einem gesunden Gartensalat am Buffet.
Der Stand von „Omas gegen Rechts“PizzabackenDas Bürgerhaus Prohlis
Für Gartenarbeiten wurde es ab Mitte des Monats zunehmend kühler – ein guter Anlass, in Bewegung zu bleiben, denn es gab noch einiges zu tun: Bauaktionen, das Vorbereiten der Beete für die Winterruhe sowie verschiedene Aufräumarbeiten standen an. Zudem wurde noch einmal Erde angeliefert, um diese in die Beete einzuarbeiten und so die Grundlage für einen guten Start in die kommende Gartensaison zu schaffen. Auch beim „Arbeitseinsatz mit Kaffeepause“ war die Beteiligung der Mitglieder groß, sodass gemeinsam vieles geschafft werden konnte.
Gartenarbeiten im HerbstGartenarbeiten im HerbstPizzateig
Am 21. Oktober fand unser letzter Pizzanachmittag des Jahres statt. Wir freuten uns, Gäste des Projekts AVA (Austausch und Vernetzung im Alter) begrüßen zu dürfen – und an diesem Tag für den Oktober erfreulich milden Temperaturen. AVA ist ein Projekt der KulturLeben Dresden UG, das sich an Menschen ab 55 Jahren richtet, insbesondere an Dresdnerinnen und Dresdner im Übergang in die nachberufliche Lebensphase. Ziel ist es, gemeinsam Angebote zu gestalten, die aktive Lebensgestaltung, Vernetzung und persönliche Weiterentwicklung fördern. Das Projekt wird ebenfalls vom Sozialamt der Landeshauptstadt Dresden unterstützt.
Unsere Gäste vom Projekt AVA – Austausch und Vernetzung im AlterPizzabackaktionPizzaofen in Aktion
3 Tage später, am 24. Oktober, fand unser gemeinsam mit dem Stadtteilverein Prohlis e.V. organisierter und durchgeführter Herbstputz statt. Der Treffpunkt und Infostand dazu befand sich wieder auf dem Vorplatz vom Prohlis Zentrum. Unterstützt wurden wir dabei wieder tatkräftig von Klassen der 121. Oberschule aus Prohlis, wofür wir uns herzlich bedanken möchten. Leider blieb die Beteiligung durch weitere Anwohnerinnen und Anwohner diesmal aus, auch wenn sich an unserem Aktions- und Informationsstand einige interessante Gespräche ergaben und ein generelles Interesse spürbar war. Für die Zukunft planen wir jedoch weitere Aktionen, um noch mehr Menschen zu erreichen und zu motivieren, sich für ein sauberes und lebenswertes Prohlis zu engagieren. Dabei möchten wir das Bewusstsein für Sauberkeit, richtige Müllentsorgung und gemeinschaftlichen Zusammenhalt weiter stärken – damitProhlis ein lebenswerter Stadtteil für alle bleibt.
Schüler und Schülerinnen beim HerbstputzSchüler und Schülerinnen unterstützen beim Herbstputz
Außerdem waren wir in diesem Monat zweimal im Hinterhof an der Vetschauer Straße, um uns ein Bild von dem Interesse an zukünftigen nachhaltigen und ökologischen Mitmachangeboten zu machen. Dabei kooperierten wir mit der MOBA, der Mobilen Arbeit des Ausländerrat Dresden e.V., sowie mit unseren Kolleginnen vom „Fabi – Familienbildung & Integrierte Hilfen“ des VSP e.V., die einmal die Woche mit einem Nachmittagsangebot dort aktiv sind. Neben Gesprächen mit Kindern und Eltern aus der unmittelbaren Nachbarschaft wurde gemeinsam gespielt und gebastelt – passend für das Halloweenfest im Bürgerhaus welches ein paar Tage später stattfinden sollte, bastelten wir an einem Nachmittag mit den Kindern dabei bunte Laternen. Am 30.10. durften wir die Gruppe von TTT (Train the Trainer) herzlich in unserem Garten begrüßen. Dabei haben wir unsere Öffentlichkeitsarbeit (Webseite und Flyer) hinsichtlich Barrierefreiheit reflektiert und anschließend gemeinsam einen Barrierecheck im Garten durchgeführt. Im Fokus standen dabei insbesondere das Auffinden des Ortes, die Erreichbarkeit, der Zugang, die Orientierung, Barrierefreiheit und die Willkommenskultur.
Barrierecheck mit TTTLaternenbasteln mit „MOBA“ im Hinterhof an der Vetschauer Straße Halloween am Bürgerhaus
Am 31. Oktober fand das diesjährige Halloweenfest statt. In diesem Jahr gab es erstmals eine Veränderung der Örtlichkeiten: Anders als in den Vorjahren, als das Fest am Prohliszentrum und auf dem Gelände des Förderzentrums zur Lernförderung Albert Schweitzer bzw. des Familienbildungszentrum des VSP e.V. stattfand, wurde es nun am Bürgerhaus Prohlis gefeiert.
Halloween am Bürgerhaus ProhlisHalloween am Bürgerhaus ProhlisHalloween-Disko am Bürgerhaus Prohlis
Leider konnten vor Ort Klassiker wie die Feuerschalen und Stockbrot nicht angeboten werden, und auch an anderen Stellen zeigten sich Möglichkeiten zur Verbesserung für das nächste Jahr. Trotz kamen zahlreiche kleine und große Besucherinnen und Besucher, die sich schminken lassen, Kürbisse schnitzen oder am Laternenumzug mit Krambambuli teilnehmen konnten. Das große Interesse der Gäste zeigte, dass das Fest ein wichtiger Begegnungsmoment im Stadtteil ist– und gibt uns wertvolle Anregungen, um das Halloweenfest im nächsten Jahr noch besser zu gestalten.
Im September stand der Gemeinschaftsgarten zwischen spätsommerlicher Ernte und den ersten Vorboten des Herbstes. Während einige Beete noch Gemüse und Kräuter trugen, begannen andere bereits, sich auf die kommende Ruhezeit vorzubereiten. Es wurde geerntet, Saatgut gesammelt und noch einmal gepflanzt, was vor dem Frost reifen konnte. Gleichzeitig standen Pflegearbeiten wie das Zurückschneiden, Kompostieren und eine Bau- und Reparaturwoche auf dem Programm, in deren Rahmen wir unter anderem an einem Dach für unseren Pizzaofen arbeiteten. Wieder ein aktiver Monat, in dem neben den Gartenarbeiten noch vieles Weitere stattfand.
Der neugestartete Deutschsprachkurs hat sich zu einem regelmäßigen und gut besuchten Angebot im Garten etabliert, jeden Dienstag vor den offenen Gartenzeiten.
Auch das Sommercafé fand im September statt. Viele leckere Süßspeisen wurden von unseren irakischen Mitgliedern und deren syrischen Freund*innen zubereitet und erhielten viel Lob von den Gästen. Das Gartenkino an diesem Abend richteten wir gemeinsam mit Zukunftsgestalten e.V. aus und zeigten „Bigger than Us“. Der Film begleitet junge Menschen aus verschiedenen Ländern, die sich mit großem Engagement für Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte einsetzen und zeigt, wie sie trotz globaler Krisen aktiv Veränderungen anstoßen. Nach dem Film gab es ein Gespräch und eine kleine Vorstellungsrunde von Menschen, die sich in Dresden und darüber hinaus in verschiedenen Projekten engagieren. All dies war ein gelungener Abschluss des Abends und eine gute Orientierung, um selbst aktiv werden zu können.
Ebenfalls im September fand wieder unser Pizzanachmittag statt, an dem viele verschiedene Pizzen kreiert wurden, die anschließend unter den hungrigen und neugierigen Besucher*innen verteilt wurden. Beim alljährlich stattfindenden Kartoffelfest wurden aus den Kartoffeln, die wir in den Tagen zuvor geerntet hatten, neben den Klassikern wie Kartoffeln mit Quark auch eine Vielzahl verschiedener Kartoffelkreationen zubereitet – darunter Samosas und weitere leckere Spezialitäten.
Am 29.09. feierte Musaik ihren 8.Geburtstag mit rund 50 Kindern sowie einigen Lehrenden und Eltern bei uns im Garten. Neben jeder Menge Trubel und Action im Garten, Muffins und kreativen Stationen wurde unter Anleitung ein Quittenbaum gepflanzt – gespendet von Musaik – den die Schüler*innen gemeinsam eingesetzt und mit persönlichen Wüschen für die Zukunft gestaltet haben. Danke dafür.
Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr unsere Saftpressaktion. Die Ernte fiel erfreulicherweise sehr reich aus. Dank Frank Ringling, der in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzverein Grüne Liga Dresdene.V. Streuobstwiesen mithilfe von Schafherden pflegt, konnten wir am 30. September gemeinsam mit Senior*innen des Nachbarschaftsprojekts 60plus aus Pieschen Äpfel auf einer nahegelegenen Streuobstwiese pflücken.
In kurzer Zeit sammelten wir eine große Menge Obst. Am Nachmittag begann dann das eigentliche Saftpressen: Gemeinsam mit Gartenmitgliedern, Kindern, Interessierten aus Prohlis und Teilnehmer*innen des Nachbarschaftsprojekts wurden die Äpfel zerkleinert, zu Maische verarbeitet, gepresst und in selbst mitgebrachte Flaschen abgefüllt. Zusätzlich kochten wir Apfelmus ein – und natürlich durfte zwischendurch immer wieder der frisch gepresste Saft probiert werden.
Der August war in diesem Jahr im Vergleich zu den Vorjahren deutlich milder – an manchen Tagen sehnte man sich sogar nach einem etwas intensiveren Sommer. Dennoch war es ein ausgesprochen aktionsreicher Monat mit vielen Begegnungen und Veranstaltungen. Besonders in den Ferienwochen war der Gartderen ein lebendiger Treffpunkt, der von den Mitgliederfamilien mit ihren Kindern intensiv zur Freizeitgestaltung genutzt wurde. In dieser Zeit gärtnerten wir gemeinsam, unterstützten unsere Mitglieder bei Anträgen, behördlichen und alltäglichen Herausforderungen und genossen zwischendurch die schattigen Plätze im Garten für Gespräche, Erfahrungsaustausch oder eine kleine Runde Kartenspiel mit den Kindern.
Es war auch der Monat, in dem viel geerntet werden konnte – besonders die Tomaten hingen in großer Zahl an den Pflanzen. Leider machte uns in diesem Jahr zum ersten Mal die Braunfäule schon früh zu schaffen und trübte die Freude über die reiche Ernte in den darauffolgenden Wochen etwas.
Anfang August nutzte die Kulturloge Dresden den Gemeinschaftsgarten wieder für ihr Ehrenamtsfest. Die Kulturloge vermittelt seit vielen Jahren kostenfreie Eintrittskarten zu kulturellen Veranstaltungen an Menschen mit geringem Einkommen – ein wertvoller Beitrag zur kulturellen Teilhabe in Dresden. Ihr Fest war ein herzliches Dankeschön an die vielen engagierten Ehrenamtlichen, die den Verein aktiv unterstützen.
Wenige Tage später fand wieder unser beliebtes Sommercafé mit Gartenkino statt – diesmal in Kooperation mit der Senior*innengruppe der Caritas.Es gab süße und herzhafte venezolanische Spezialitäten, begleitet von einem musikalischen Einblick in die venezolanische Kultur. Außerdem stellte sich die Kulturloge Dresden den Besucherinnen vor und informierte interessierte Gäste über ihre Arbeit und Nutzen. Zum Gartenkino lief passend der venezolanische Film „El Salto de los Ángeles“. Er bot einen eindrucksvollen Einblick in das Leben und die Landschaft Venezuelas und erzählte die bewegende Geschichte eines Jungen, der seine Kindheit hinter sich lassen muss, um seinen Vater zu suchen und seine Familie zusammenzuhalten.
Mitte August begrüßten wir die AWO-Seniorenbegegnungsstätte aus dem Quartier zu einem gemeinsamen Kaffeenachmittag. Bei Kuchen und anregenden Gesprächen stellten wir unser Projekt vor, sprachen über Gartenthemen und boten eine kleine Kräuter-Mitmachstation an. Unter unserer Anleitung konnten die Besucher*innen verschiedene Kräuter mit allen Sinnen erleben – riechen, schmecken, fühlen – und ihre persönlichen Erinnerungen oder Assoziationen mit uns und den anderen teilen.
Auch beim vom Quartiersmanagement initiierten Ehrenamtsfest im Bürgerhaus waren wir dabei. Die Veranstaltung machte deutlich, wie viel Herzblut und Engagement die Ehrenamtlichen in unseren Stadtteil einbringen und welch wichtigen Beitrag sie für das Zusammenleben und die Vielfalt der Projekte und Vereine leisten.
Beim Familiennachmittag stand Kreativität im Vordergrund: Die Kinder konnten Stoffbeutel selbst gestalten – mit Kartoffeldruck, Blätterabdruck oder mit Holzstempeln und Textilfarben entstanden viele kleine Kunstwerke. Des Weiteren fand in diesem Monat wieder der regelmäßige Arbeitseinsatz mit Kuchenpause, der gut besuchte Pizzanachmittag und das Gruppentreffen statt. Außerdem beteiligten wir uns amNetzwerktreffen von „Prohlis ist bunt“und im August startete der erste Deutschsprachkurs für unsere Mitglieder und Interessierte aus dem Stadtteil – der Auftakt zu einem künftig regelmäßig stattfindenden Angebot, das das Miteinander und die Verständigung weiter stärken soll.
Den krönenden Abschluss des Monats bildete das interkulturelle Bürgerfest von „Prohlis ist bunt“ am 30. August auf dem Vorplatz des Prohliszentrums. Wie im Vorjahr waren wir mit unserem beliebten Smoothie-Bike-Stand vertreten: Hier konnten Besucher*innen sich gesunde Smoothies selbst „erfahren“. Nebenan gab es zahlreiche Mitmachaktionen wie die „Kletterkirche“, leckere Cocktails und Waffeln vom Jugendhaus, ein Buffet und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm – eine gelungene Veranstaltung und ein lebendiges Zeichen für Gemeinschaft und Vielfalt in Prohlis.